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Wechsel der PKV - Anbieter der Privaten Krankenversicherung wechseln

Anbieter der Privaten Krankenversicherung wechseln

Sind Sie bereits privat versichert und Ihre Beiträge sind zu hoch, dann wechsel Sie doch einfach die Gesellschaft, oder wechseln Sie bei Ihrem Versicherer in einen günstigeren Tarif. Wenn die Gesundheitsreform wie geplant in Kraft tritt, wird der Wechsel der Gesellschaft leichter. Sie dürfen dann einen Teil der vom Versicherer für Sie gebildeten Alterungsrückstellungen zum neuen Anbieter mitnehmen. Alle Gesellschaften müssen dann auch einen Basistarif anbieten, der nicht teurer sein darf als der gesetzliche Krankenversicherungsschutz.

Wenn Sie als Angestellter privat versichert sind und werden wieder versicherungspflichtig, sollten Sie sich nicht von dieser Pflicht befreien lassen. Sie können nie mehr in die Gesetzliche Krankenversicherung zurück, egal, wie gering Ihr Einkommen ist. Überlegen Sie sich diesen Schritt gut.

Gesundheitsfragen unbeding ehrlich beantworten. Frühere oder akute Krankheiten dürfen Sie auf keinen Fall verschweigen. Wenn die Versicherung falsche Angaben aufdeckt, verlieren Sie Ihren Versicherungsschutz. In den ersten 3 Vertragsjahren sogar auch dann, wenn Sie den Antrag nur versehentlich falsch ausfüllen. Das Risiko, dass unwahre Angaben entdeckt werden ist hoch, weil Sie beim Antrag Ihre Ärzte von der Schweigepflicht entbinden müssen.

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Tipps zum Wechsel des PKV-Anbieters

Wenn Sie mit dem Wechsel in die PKV Beitrag sparen möchten, sollten Sie dieses Geld zur Seite legen, um damit spätere Tariferhöhungen aufzufangen. Die Beitragsersparnis muss reichen, um so viel Kapital zu bilden, dass Sie davon im Alter mindestens das Doppelte des Eintrittsbeitrags bestreiten können.

Der Versicherungsschutz einer Krankheitskostenvollversicherung deckt die ambulante und stationäre Heilbehandlung sowie die Zahnbehandlung ab. Bei vielen Tarifen der Privaten Krankenversicherer besteht die Möglichkeit, eine jährliche Selbstbeteiligung (SB) zu vereinbaren. Diese senkt den Beitrag. Im Behandlungsfall wird der Versicherte bis zur Höhe der vereinbarten Summe an den Kosten beteiligt.

In der PKV richtet sich der Beitrag nach Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Ältere Versicherte zahlen mehr, Frauen ebenso. Für Frauen ab 40 Jahren und Männer ab 50 Jahren lohnt der Wechsel in die Private Krankenversicherung in der Regel nicht mehr.

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